Deutsch-polnische Zusammenarbeit im Dialog

Am 3. September 2026, fand im Begegnungszentrum MIA Löcknitz das Bürgerforum zur Zukunft der deutsch-polnischen Grenzregion statt.

Eingeladen hatten die Deutsch-Polnische Gesellschaft Mecklenburg-Vorpommern e.V., Sektion Uecker-Randow, gemeinsam mit Knut Abraham, Koordinator für die deutsch-polnische zwischengesellschaftliche und grenznahe Zusammenarbeit und Marzena Kępowicz, Konsulin der Republik Polen.

Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus der Region sowie aus Stettin nutzten die Gelegenheit zum offenen Austausch.

Im Mittelpunkt standen unter anderem grenzüberschreitende Zusammenarbeit, Mobilität und Infrastruktur, Sprachausbildung und Jugendaustausch sowie Kultur und gesellschaftlicher Zusammenhalt. Deutlich wurden dabei auch bestehende Herausforderungen: fehlende Ansprechpartner und Rückmeldungen, die schwierige Bahnverbindung und der Schienenersatzverkehr, unterschiedliche Finanzierungsbedingungen bei gemeinsamen Klassenfahrten sowie Probleme bei der Anerkennung polnischer Berufsabschlüsse.

Gleichzeitig gab es positive Signale: Das große Interesse an Begegnungen und Exkursionen ins Nachbarland – etwa beim polenmARkT – zeigt, wie lebendig die deutsch-polnischen Kontakte in der Region trotz mancher Schwierigkeiten sind.

Der Dialog muss weitergehen – denn eine lebendige Grenzregion braucht Begegnungen, gute (Bahn)Verbindungen und konkrete Lösungen.

04.06.2020 Online: Polen in Zeiten von Corona – Comeback alter Stereotype?

Flyerbild - Polen in Zeiten von Corona

Wie lebt es sich in Polen in Zeiten von Corona? Wie wird in Polen mit der der Gefährdung der Pandemie umgegangen? Welche Maßnahmen hat die polnische Regierung durchgeführt und wie begründet? Wie geht die Gesellschaft damit um? Wie wird in Zeiten geschlossener Grenzen auf Deutschland geschaut? Diese und anderen Fragen wollen wir mit Ihnen diskutieren.

Wir werden dabei unterstützt von:

  • Dr. Erik Malchow, Kommunikationstrainer und langjähriger Experte unser deutsch-polnischen interkulturellen Trainings,
  • Niels Gatzke, Projekt „perspektywa“ der RAA Mecklenburg-Vorpommern, der sich mit dem deutsch-polnischen Zusammenleben beschäftigt und
  • Marta Szuster, Engagierte Bürgerin und Gemeindevertreterin aus Mescherin, die sich für die Öffnung der Grenze einsetzt.

Wenn Sie teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte an, Sie bekommen dann einen sicheren Zugang für das Gespräch. Um teilnehmen zu können, brauchen Sie einen Computer, Tablet oder ein Smartphone mit Internetzugang oder Sie können sich auch per Telefon dazu schalten. Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen.

Kontakt/Anmeldung: Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro Mecklenburg-Vorpommern, Arsenalstr. 8, 19053 Schwerin, schwerin@fes.de, www.fes-mv.de oder 0385 / 555 85 915.

Eine Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro Mecklenburg-Vorpommern und der Deutsch-Polnischen Gesellschaft (DPG) Vorpommern e. V.

Flyer: Polen in Zeiten von Corona