Am 3. September 2026, fand im Begegnungszentrum MIA Löcknitz das Bürgerforum zur Zukunft der deutsch-polnischen Grenzregion statt.
Eingeladen hatten die Deutsch-Polnische Gesellschaft Mecklenburg-Vorpommern e.V., Sektion Uecker-Randow, gemeinsam mit Knut Abraham, Koordinator für die deutsch-polnische zwischengesellschaftliche und grenznahe Zusammenarbeit und Marzena Kępowicz, Konsulin der Republik Polen.
Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus der Region sowie aus Stettin nutzten die Gelegenheit zum offenen Austausch.
Im Mittelpunkt standen unter anderem grenzüberschreitende Zusammenarbeit, Mobilität und Infrastruktur, Sprachausbildung und Jugendaustausch sowie Kultur und gesellschaftlicher Zusammenhalt. Deutlich wurden dabei auch bestehende Herausforderungen: fehlende Ansprechpartner und Rückmeldungen, die schwierige Bahnverbindung und der Schienenersatzverkehr, unterschiedliche Finanzierungsbedingungen bei gemeinsamen Klassenfahrten sowie Probleme bei der Anerkennung polnischer Berufsabschlüsse.
Gleichzeitig gab es positive Signale: Das große Interesse an Begegnungen und Exkursionen ins Nachbarland – etwa beim polenmARkT – zeigt, wie lebendig die deutsch-polnischen Kontakte in der Region trotz mancher Schwierigkeiten sind.
Der Dialog muss weitergehen – denn eine lebendige Grenzregion braucht Begegnungen, gute (Bahn)Verbindungen und konkrete Lösungen.

