18.10., 22.11., 29.11. 2018 in Wolgast: Deutsch-polnische Gespräche

Die deutsch-polnischen Gespräche zu „100 Jahren polnische Unabhängigkeit“ in Wolgast bieten die Möglichkeit, sich näher mit Polen und dem deutsch-polnischen Verhältnis zu befassen.

Donnerstag, 18.10.2018, 19:00 Uhr „Große Geschichte in kleinen Geschichten“
Moderation: Anna Gatzke (Greifswald)
Am ersten Abend stehen Ihre persönlichen Erinnerungen und Geschichten im Vordergrund. Sie sind eingeladen von Ihren Erfahrungen über das Nachbarland Polen zu sprechen, beispielsweise der Urlaub in den Masuren in den 1970ern oder der erste Besuch in den 1990er Jahren.

Donnerstag, 22.11.2018, 19:00 Uhr „Polens Weg in die Unabhängigkeit“
Gast: Dr. Przemysław Jackowski (Neu-Grambow)
Am zweiten Abend widmen wir uns dem schwierigen Weg Polens in die Unabhängigkeit vor 100 Jahren nachdem über 120 Jahre kein polnischer Staat existierte, und wollen gemeinsam diskutieren und versuchen mit fundiertem historischen Wissen, Zerrbilder vom Nachbarland abzubauen.

Donnerstag, 29.11.2018, 19:00 Uhr „Das deutsche Polenbild in 100 Jahren polnischer Unabhängigkeit“
Gast: Niels Gatzke (Greifswald / Szczecin)
Im dritten und letzten Abend wird das deutsche Polenbild in den letzten 100 Jahren thematisiert, dabei wird an Ihre persönlichen Erfahrungen in der anschließenden Diskussion angeknüpft.

Im Postel Wolgast, Breite Str. 26, 17438 Wolgast.

Mit Ihnen werfen wir einen Blick auf die deutsch-polnische Geschichte und Gegenwart. Jeder Themenabend kann auch einzeln besucht werden. Wir freuen uns auf ein interessantes Gespräch und eine lebendige Diskussion mit Ihnen. Herzlich willkommen!

Flyer: Deutsch-polnische Gespräche

Die Deutsch-Polnischen Gespräche zu „100 Jahren polnische Unabhängigkeit“ werden von der Europäischen Union aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.

DPG begrüßt die Entwicklung eines Verkehrskonzeptes für Usedom

Stralsund. Die Deutsch-Polnische Gesellschaft (DPG) Vorpommern hat auf ihrer Vorstandssitzung die Notwendigkeit betont, ein Verkehrskonzept für die Insel Usedom zu erstellen. Dieses Konzept muss in eine grenzüberschreitende Verkehrsplanung eingebunden werden. „Leider wurde in den letzten zwei Jahren für die Probleme mit dem Verkehr auf der Insel häufig die Ursache im polnischen Nachbarn gesucht“, meinte der erste stellvertretende Vorsitzender der DPG Dr. Przemysław Jackowski. Der Tunnel in Swinemünde zeigt nur auf, wie überfällig eine deutsch-polnische integrierte Verkehrslösung für Usedom und die Region um das Stettiner Haff ist.

Dazu gehören beispielsweise auch folgende Herausforderungen:

  • Mit dem Tunnel unter der Swine wird der Flughafen Heringsdorf nur noch eine Autostunde vom Stettiner Flughafen entfernt sein.
  • Die im Bau befindliche Schnellstraße 6 entlang der polnischen Ostseeküste und die geplante Westumfahrung um Stettin werden nach Fertigstellung zusätzlichen Verkehr bringen.

Daher bedarf es nach Ansicht der DPG Vorpommern eines Verkehrskonzeptes, das die gesamte Grenzregion und alle Verkehrsträger in den Blick nimmt, nicht nur die Insel Usedom. Jackowski betont weiter „Es ist wichtig für die wirtschaftliche Entwicklung einer gemeinsamen Metropolregion, dass die Chancen des Swinemünder Hafens, des Stettiner Flughafens und der Ostsee-Schnellstraße auch für Vorpommern zugänglicher werden, ohne dass die Bewohnerinnen und Bewohner auf Usedom darunter leiden“. Daher begrüßt der Vorstand der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Vorpommern die Ankündigung der Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, gemeinsam mit der Insel ein Verkehrskonzept zu entwickeln, und die Übernahme der Planungskosten für den Wiederaufbau der Bahn-Südanbindung mit der Karniner Brücke durch das Land. Außerdem begrüßt die DPG Vorpommern die Bemühungen um die Ortumgehung Zirchow.